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<pre>Auch gegen den Aufsteiger aus Freiburg gab es einen 3:1-Heimerfolg, doch Trainer Thomas Tuchel sprach davon, dass dieser Erfolg knapper gewesen wäre, als das Ergebnis vermuten lässt. Nach dem Freiburger Anschlusstreffer geriet der BVB ein wenig ins Wanken, doch Guerrero machte in der Nachspielzeit alles klar.  <p> Gegen RB Leipzig schienen sich dabei insbesondere Parallelen zum einstmals im Borussia-Park gestarteten Triumphzug aufzudrängen; in der Hinrunde ließen die Rheinländer bereits bei den Fohlen auf einen frühen Rückstand eine regelrechte Explosion nach dem Wiederanpfiff folgen.  <p>  Weil es in jenen Partien jeweils nur zu einem Unentschieden reichte, bleibt die vorläufige tabellarische Momentaufnahme zwar noch hinter den Erwartungen zurück; mit Blick auf die bis dato geprüften Gegner ist dennoch eine gewisse Grundzufriedenheit bei den 1899ern zu spüren. <p> Bis dahin haben er und die Mannschaft das Ziel ausgerufen, die Rote Laterne wieder abzugeben. <p>  Zwar dürfte die Westfalen das zuvor erlittene 1:5 in der Münchner Allianz Arena noch eine ganze Weile beschäftigen; der souverän verwaltete Auftritt in der Coface-Arena machte aber deutlich, dass das Dortmunder Personal auch nach dieser Abreibung nicht in Selbstmitleid und —zweifeln zerfließt.  </pre>


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<pre>Obwohl der Peruaner mit dieser kleinen Verletzung noch vergleichsweise glimpflich davongekommen ist, droht dieser zumindest den Auftakt in der Allianz Arena zu verpassen: Mit 37 Jahren dauert es schließlich schon gern einmal länger, bis sämtliche Motoren wieder vollständig hochgefahren sind.  <p> Doch die Mainzer hatten im Sommer zwei schwerwiegende Abgänge zu verkraften. Zum einen ging Torhüter Loris Karius nach Liverpool und zum anderen wechselte Kapitän und Mittelfeld-Stabilisator Julian Baumgartlinger zu Bayer Leverkusen.  <p>  Nachdem die englische Woche mit dem in jeglicher Hinsicht enttäuschenden 1:3 in Mainz schon denkbar ernüchternd begann, war das folgende 1:4 gegen Bremen dann gar für einen echten Tiefpunkt gut — der Abstiegskandidat von der Weser kannte mit Bayer keine Gnade. <p> Obwohl sich die Augsburger unmittelbar zuvor durch das 1:0 in Alkmaar mit einem Erfolgserlebnis stärkten, lieferten die Gäste im Signal Iduna Park eine haarsträubende Vorstellung ab: Insbesondere in der Halbzeit wurde den Borussen von der nicht vorhandenen gegnerischen Defensive vollständige Narrenfreiheit gewährt. <p>  Und auch Siegtorschütze Andrej Kamaric stand nicht in der Startformation, sondern wurde erst im Laufe der Partie eingewechselt. Nagelsmann: „Es ist ein großes Gut, wenn du Spieler hast, die was entscheiden wollen, wenn sie reinkommen, und auch die Leidenschaft mitbringen.“  </pre> 


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<pre> Die Quotenlage der Buchmacher muss indes zweigeteilt betrachtet werden. Zwar sprechen nämlich die bloßen Siegquoten eindeutig für den BVB.  <p> Das äußerte sich sowohl beim Ausgleich in Minute 37 als auch beim Leverkusener Anschlusstreffer zum 2:3 in der 75. Spielminute; beide Male bewahrte die Borussia Ruhe und damit auch die Kontrolle über das Spielgeschehen.  <p>  Tatsächlich verfügt am siebten Spieltag einzig Eintracht Frankfurt (beim FC Bayern) über noch höhere Siegquoten (rund um 14,00). Aber auch die Quoten des FCA liegen im zweistelligen Bereich (rund um 12,00) und geben für das Duell mit Borussia Dortmund am Samstagnachmittag die Richtung vor. <p>  Immerhin ist es jedoch ein tröstlicher Gedanke, dass die Südhessen auch ein solch klarer Fakt kaum in eine Schockstarre versetzen wird; nach einer über weite Strecken von Chancenlosigkeit geprägten Spielzeit hatte sich das Team schon seit Monaten mehr tot als lebendig durch die Liga bewegt. <p>  Davon gehen die Wettanbieter diesmal aber nicht aus — im Gegenteil: Die Dortmunder gehen als haushoher Favorit in die Begegnung mit dem in den Seilen hängenden Hamburgern, wie die Siegqoten zeigen.  </pre>


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<pre> Nachdem die letzten fünf Gastspiele allesamt mit nur einem Tor Rückstand verloren gingen, ist den Bremern aber sicherlich auch dieses Mal ein deutlich wehrhafterer Auftritt zuzutrauen, als ihn die Mannschaft unlängst beim bitteren 3:5 gegen Hoffenheim vom Stapel ließ.  <p> Auch beim Verteidigen stellte sich der Gast als konsequent überfordert heraus: 22% gewonnene Zweikämpfe stellen einen neuen Negativwert seit dem Beginn der Erfassung der entsprechenden Daten dar.   <p> Der schwache Saisonstart unter Kovac-Nachfolger Adi Hütter ist mittlerweile kein Thema mehr bei den Adlern, die sich in der Meisterschaft auf Rang sieben vorgekämpft haben. <p>  Gegen den FC Köln können die Münchner schließlich wieder einmal den Nachweis erbringen, eine Mannschaft für die ganz besonderen Momente zu sein — Lewandowski, Müller & Co. wird es diebische Freude bereiten, durch die allseits gefürchtete Abwehr der chancenlosen Geißböcke zu pflügen!  <p> Dabei sah es zur Saison-Halbzeit gar nicht danach aus. Im Laufe der Saison musste der VfB das ins Wanken geratene Schiff mit einem Wechsel auf der Kommandobrücke wieder auf Kurs bringen — Hannes Wolf, der den Klubs aus der Bundesliga ins Oberhaus führte, wurde durch Korkut ersetzt.  </pre>


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<pre> Video: Die Pressekonferenz mit Thomas Tuchel nach dem 4:2 Sieg der Dortmunder in Hannover. (Quelle: YouTube/Borussia Dortmund)  <p> In den ersten sechs Partien konnte das Team von Markus Weinzierl nur einen Sieg einfahren und rangiert vor dem siebten Spieltag nur einen Punkt vor der Abstiegszone. Das Torverhältnis von 2:11 spricht dabei sogar die Sprache eines designierten Absteigers.  <p>  Auffällig: Bei insgesamt 79 Treffern in den bisherigen 21 Duellen ist es zwischen beiden Mannschaften überdurchschnittlich torreich zugegangen. <p>  Dabei hätten die Schwarz-Gelben bereits früher alles klar machen können, wenn die Chancen effektiver genutzt worden wären. So machten es die Dortmunder unnötig spannend, konnten sich aber am Ende über drei Punkte und Platz zwei in der Tabelle freuen.  <p> Jetzt liegt es an der Mannschaft, aus einem vorübergehenden Erfolgserlebnis — übrigens dem ersten nach drei sieglosen Ligaspielen – einen nachhaltigen Aufwärtstrend zu kreieren.  </pre>


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